Der beste Detektiv ist immer noch die Zeit

Es wär so schön. Ein Abstecher in das Paradies, so schön. Vielleicht nicht so schön, aber schön. Doch es wär schön. Vielleicht nicht sofort, aber einen Wein muss man nun mal atmen lassen. Sie hatte die Musik ausgesucht, natürlich, sie suchte immer die Musik aus. Er durfte das Haustier aussuchen, sie die Musik. Früher schien es ein fairer Deal zu sein aber wir heißt es so schön, der beste Detektiv ist immer noch die Zeit. Sie wollte ihn verlassen, schon häufig. Er suchte ihr Haustier aus, er suchte es immer aus. Früher hatte war sie damit einverstanden, aber wie heißt es so schön, schreib nicht über Dinge, die du nicht verstehst .

Kleidung und Kältefrei richtig

Ein Thema, dass euch hoffentlich alle etwas angeht: Kleidung

Grundsätzlich darfst du tragen, was du willst, außer du:

  • verletzt die Rechte anderer,
  • verstößt gegen die guten Sitten,
  • störst die Erfüllung des Erziehungs- und Bildungsauftrages oder
  • verstößt gegen die schulische Ordnung.

Dies ist mit der Möglichkeit, die Konzentration einiger Mitschüler zu beeinträchtigen begründet.Ein Verbot muss aber gut begründet sein. Ist der Schaden, der verursacht werden würde im Verhältnis zum Verbot kleiner, darf das Verbot nicht angewendet werden.

Kältefrei

Dieses Wort existiert laut Duden eigentlich gar nicht, was mich ein wenig stört, aber ich möchte nicht die ganze Zeit von „Schultagen, die ausfallen, da es zu kalt ist “ reden, weswegen ich diese Eigenkreation wohl akzeptieren muss.

Normalerweise gibt es nur Kältefrei, wenn die Zufahrt zur Schule zu unsicher ist und das mit der Begründung, dass Eis und/oder Schnee zum Überfluss liegt. Meist ist es den Schülern aber freigestellt, ob sie in die Schule gehen oder nicht.

Wenn das nicht der Fall ist, müssen die Schulen eine Betreuung für Schüler anbieten, die es versäumt haben, dass die Schule ausfällt. Das Problem ist nur, dass dieser Fall nur sehr selten in Deutschland auftritt. Der einzige weitere Grund, der zu Kältefrei führen kann, ist ein Heizungsausfall.

 

 

Quellen

 

Der Donald – Top oder Flop?

Das Schlimmste kommt noch

Kunst muss nicht von allen verstanden werden. Kunst muss keine Aussage haben. Kunst muss gar nichts, unabhängig davon, ob es irgendwo veröffentlicht wird oder ungelesen bleibt . Daher sehe ich, die Autorin des offenbar so unverständlichen Artikels ,,Eine Herzhafte Begrüßung“, absolut nicht ein, wieso ich meine Texte einfacher und leichter verständlich machen sollte.

Doch von Anfang an. Mir wurde nahegelegt, dass mein Artikel vor allem durch seine Formulierung und seine offenbar unerkennbare Aussage als furchtbar amüsant betrachtet wurde. Sogar als so amüsant, dass eine gesamte Schulklasse plus Lehrer sich über die Lächerlichkeit meines Textes austauschte.

Ob tatsächlich alle so empfinden, weiß ich nicht. Ob es tatsächlich Lehrer gibt, die Befriedigung daraus ziehen, die Texte von 14- Jährigen zu deklassieren oder ob wirklich ganze Schulklassen, die diesen Text für unverständlich halten sich darüber austauschen wie blödsinnig dieser ist, weiß ich auch nicht. Womöglich nicht. Vielleicht gibt es nur eine kleine Gruppe von Leuten, die sich das Recht einverleibt haben über Prosa zu urteilen.

Ich weiß es nicht und werde es wohl nie erfahren. Nur bei einer Sache bin ich mir vollkommen sicher, ich werde weiter Texte schreiben, noch tausendmal mal seltsamer und komischer als der erste und falls ihr damit ein Problem habt, freitags in der dritten Stunde bin ich normalerweise im Raum 18.

Eine herzhafte Begrüßung

Mit 7 Jahren machen Kinder Bekanntschaft mit dem prallen Eutern des Wissens die sie nähren und zu funktionierenden Menschen machen. Wie ein weiches kuscheliges Zelt schützt es unsere Jugend vor der Versuchung der Arbeitslosigkeit. Böse Zungen könnten natürlich behaupten, dass diese schützende und wärmende Hand jeden Hauch der Individualität aus den noch jungen Körpern presst, aber seien sie beruhigt, diese Individualität hat es nie gegeben. So bilden bewehrte Methoden unsere Sprösslinge zu Fundamenten der Gesellschaft. Was 10 mal richtig war wird ja beim 11 mal kein Fehler sagte schließlich bereits ein bekannter Künstler. Und ein wenig Druck hat ja noch niemandem geschadet. Und Wettbewerbe schon gar nicht.

Der Traum der Schule

Nach Ablauf einer Testphase wird es nun zur Dauerregelung. Das Gymnasium Dalton in Alsdorf ist die erste offizielle Gleitzeit-Schule in Deutschland. Hier entscheiden die Schüler selbstständig, wann ihr Unterricht beginnt.

Seit Jahren fordert die Wissenschaft einen späteren Unterrichtsbeginn. Die Schüler könnten sich so früh kaum konzentrieren und das zeitige Aufstehen entspräche nicht ihrem natürlichen Biorhythmus. Die meisten Eltern befürchten aber, dass ein veränderter Schulbeginn nicht zu ihren regulären Arbeitszeiten passt. Dafür passt es den Jugendlichen natürlich umso besser.

Die erste Stunde dürfen Schüler der Oberstufe frei gestalten, erst ab der zweiten Stunde gilt eine Anwesenheitspflicht. Egal ob man zur zweiten oder zur ersten Stunde erscheint: der Unterricht endet um 15:15. Ein Grund dafür, dass dieses Modell trotzdem funktioniert ist wohl, dass nach dem sogenannten „Dalton Plan“ unterrichtet wird. Das Ganze, im 20. Jahrhundert von Helen Packhurst entwickelte Konzept, hat das Ziel, Schüler selbstständiger und eigenverantwortlicher lernen zu lassen. Anders als an anderen herkömmlichen Schulen sind hier nämlich nur 34 der Unterrichtsstunden Arbeitsstunden, die restlichen 10 Stunden sind Selbstständigkeitsstunden.

Die rechte Hand der Schüler

Der Anfang einer Ära. In dieser Kolumne werde ich euch eine Handvoll Rechte von Schülern bzw. Lehrern präsentieren.

Fangen wir mal mit einem einfachen Recht an: Klassenarbeiten

Was passiert, wenn ein Schüler eines Gymnasiums in einer Klassenarbeit abschreibt?

Laut § 25 der Schulordnung Gymnasien (SOGY) ist bestimmt, dass der Fachlehrer die Note „ungenügend“ zu erteilen hat, wenn ein Schüler bei Leistungsnachweisen unerlaubte Hilfsmittel nutzt oder auf andere Weise täuscht.

Also hat der Lehrer nicht wirklich eine Wahl. Er muss eine 6 erteilen, alles andere ist strafbar. Das gilt allerdings nur in Sachsen: in den anderen Bundesländern darf der Lehrer nach „pädagogischem Ermessen“ handeln, also

-die Note (ins Schlechtere) verändern,

-nur einen Teil der Leistung bewerten oder

-die Leistung nachschreiben lassen.

Nachsitzen

Nachsitzen lassen ist erlaubt, das steht schon mal fest. Dafür ist es normalerweise nur erlaubt, wenn der Schüler umfangreichen Unterrichtsstoff versäumt hat. Außerdem muss das Verhältnis stimmen, eine Strafe ist nur möglich, wenn der „Schaden“ groß genug ist, ansonsten ist es rechtswidrig. Dazu kommt noch, dass die Eltern vorher informiert werden müssen.

 

 

Quellen:

  1. www.focus.de
  2. www.schulministerium.nrw.de

Religionsunterricht – Ist es ein echtes Fach?

Religionsunterricht findet als einziges Unterrichtsfach in unserer Verfassung Erwähnung. Laut Artikel 7.3 des Grundgesetzes ist Religion ein ordentliches Lehrfach. Doch ist das wirklich nötig?

Lehrer sollten ihren Schülern im Unterricht Wissen und Werte vermitteln. Das Fach Religion ist das einzige Fach, in dem Meinungen als Fakten wiedergegeben werden. Sicher ist es durchaus wichtig und interessant etwas über andere Religionen zu erfahren, aber dafür würde der Ethikunterricht ausreichen. Etwas über die eigene Religion erfahren die Schüler sicher zur Genüge in ihren Gemeinden, beispielsweise im Konfirmationsunterricht.

Zudem liegt Religion längst nicht mehr in der Hand des Staates. Was Einzelne glauben geht diesen nichts an.