Interview 3

Theo und Alex mit ihren Paten Paul und Hugo

I: Haben sich viele Dinge verändert?
A: Ich habe fast nichts verstanden.
T: Es ist wie auf meiner Schule, man versteht bloß weniger.
H: Hast du nicht gesagt es gibt weniger Schüler in den USA?
T: Ja hier in Deutschland gibt es definitiv mehr Schüler und der Unterricht beginnt früher.
A: Ich denke ich habe Zuhause öfter im Unterricht geschlafen als hier. „Interview 3“ weiterlesen

Autsch!

In dieser Kolumne, die den wundervollen Namen ‚Autsch! ‘ trägt, möchte ich euch etwas über mein Leben erzählen. Grundsätzlich ist mein Leben recht langweilig, allerdings scheine ich ein Talent dafür zu haben Dinge zu demolieren, teilweise auch Menschen und mit Vorliebe mich selbst. Da diese Situationen einen Großteil der Leute sehr belustigen, dachte ich, ich könnte diese Erlebnisse, die ich wohl magisch anziehe, mit euch teilen. Also viel Spaß bei Begegnungen mit Laternenpfählen, dem Boden und bei Auseinandersetzungen mit Handys und anderen Gegenständen.

Interview 2

S= Sam: 17 Jahre, kommt aus den USA

I= Interviewer

 

I: Was sind deine Hobbys?

S: Musik, ich spiele Flöte, aber ich habe nicht viel Zeit für Hobbys.

 I: Warum hast du beim Austausch mitgemacht?

 S: Ich lerne seit 5 Jahren Deutsch und ich dachte, dass wäre eine gute Möglichkeit mein Deutsch zu verbessern

I: Was würdest du an einer deutschen Schule verbessern, was in der USA besser gemacht wird?

S: In Deutschland wird viel weniger gesungen im Musikunterricht, das ist ziemlich schade.

I: Magst du es in Deutschland?

S: Oh ja, es gibt exzellentes Essen, eine großartige Kultur und die Architektur ist ziemlich gut, ich weiß aber nicht wieso.

I: Würdest du noch einen Austausch nach Deutschland machen?

S: Ich bezweifle, dass ich noch genügend Zeit dafür hätte, aber wenn das machbar wäre, ja, warum nicht?

I: Was hast du über Deutschland gelernt?

S: Viel.

I: Kannst du Deutsch besser als vorher?

S: Definitiv.

I: Welche Unterschiede hast du zwischen einer deutschen und einer amerikanischen Schule bemerkt

S: Das kann ich nicht wirklich sagen, ich habe den deutschen Unterricht nicht wirklich gut verstanden.

I: Haben sich viele Dinge verändert?

S: Nicht so viel wie ich dachte.

I:Welche Sprachen kannst du sprechen?

S: Deutsch und ein bisschen Spanisch.

 

 

Interview 1

 M=Miles: 17 Jahre alt, spielt Hockey und trifft sich gerne mit Freunden

D=Dan: ebenfalls 17, spielt Basketball und trifft sich auch gerne mit Freunden

I=Interviewer

 

I: War der Austausch eine große Umstellung für euch? Gibt es große Unterschiede zwischen dem amerikanischen und dem deutschen Schulsystem?

M: Definitiv. Ich liebe die Schule hier, das Lernen ist wesentlich selbständiger.

I: Wieso habt ihr euch für diesen Austausch entschieden?

 D: Ich wollte reisen, neue Leute kennenlernen und mein Deutsch verbessern.

 Beide: (Lachen)

M: Ich kenne viele Leute hier, und wie Dan gesagt hat, um Deutsch zu lernen.

I: Was vermisst ihr an den USA am meisten?

M: Nichts.

D: Am meisten vermisse ich wohl meine Freunde und meine Familie.

M: Ich vermisse meine Familie ein bisschen, Hockey auch.

I: Gibt es Dinge an dieser Schule, die ihr gerne in den USA hättet?

M: Alles. Ich liebe diese Schule. Die Struktur, die ist wirklich gut.Ich finde es kombiniert das amerikanische Schulgefühl mit einer unabhängigeren Schule, das mag ich sehr.

D: Mir gefallen die amerikanischen Schulen besser als diese hier.

I: Würdet ihr solch einen Austausch noch mal machen?

M: Auf jeden Fall.

D: Ja.

I: Warum wolltet ihr Deutsch lernen?

M: Vor allem aus persönliche Gründen. Meine Großmutter kommt aus Hamburg. Außerdem mag ich diese Sprache einfach, es ist eine sehr interessante Sprache zum Lernen.

D: Ich habe auch deutsche Wurzeln. Ein anderer Grund ist, dass man eine Sprache an der High-School wählen muss, außerdem ist eine zusätzliche Sprache am College sehr nützlich.

I: Hat der Aufenthalt in Deutschland euer Deutsch verbessert?

M: Ich denke ich spreche für uns beide, wenn ich sage dass wir ein bisschen besser geworden sind.

D: Da kann ich zustimmen, ich habe mich auch ein wenig verbessert.

Der Traum der Schule

Nach Ablauf einer Testphase wird es nun zur Dauerregelung. Das Gymnasium Dalton in Alsdorf ist die erste offizielle Gleitzeit-Schule in Deutschland. Hier entscheiden die Schüler selbstständig, wann ihr Unterricht beginnt.

Seit Jahren fordert die Wissenschaft einen späteren Unterrichtsbeginn. Die Schüler könnten sich so früh kaum konzentrieren und das zeitige Aufstehen entspräche nicht ihrem natürlichen Biorhythmus. Die meisten Eltern befürchten aber, dass ein veränderter Schulbeginn nicht zu ihren regulären Arbeitszeiten passt. Dafür passt es den Jugendlichen natürlich umso besser.

Die erste Stunde dürfen Schüler der Oberstufe frei gestalten, erst ab der zweiten Stunde gilt eine Anwesenheitspflicht. Egal ob man zur zweiten oder zur ersten Stunde erscheint: der Unterricht endet um 15:15. Ein Grund dafür, dass dieses Modell trotzdem funktioniert ist wohl, dass nach dem sogenannten „Dalton Plan“ unterrichtet wird. Das Ganze, im 20. Jahrhundert von Helen Packhurst entwickelte Konzept, hat das Ziel, Schüler selbstständiger und eigenverantwortlicher lernen zu lassen. Anders als an anderen herkömmlichen Schulen sind hier nämlich nur 34 der Unterrichtsstunden Arbeitsstunden, die restlichen 10 Stunden sind Selbstständigkeitsstunden.

Religionsunterricht – Ist es ein echtes Fach?

Religionsunterricht findet als einziges Unterrichtsfach in unserer Verfassung Erwähnung. Laut Artikel 7.3 des Grundgesetzes ist Religion ein ordentliches Lehrfach. Doch ist das wirklich nötig?

Lehrer sollten ihren Schülern im Unterricht Wissen und Werte vermitteln. Das Fach Religion ist das einzige Fach, in dem Meinungen als Fakten wiedergegeben werden. Sicher ist es durchaus wichtig und interessant etwas über andere Religionen zu erfahren, aber dafür würde der Ethikunterricht ausreichen. Etwas über die eigene Religion erfahren die Schüler sicher zur Genüge in ihren Gemeinden, beispielsweise im Konfirmationsunterricht.

Zudem liegt Religion längst nicht mehr in der Hand des Staates. Was Einzelne glauben geht diesen nichts an.

Die dunkle Verführung

Schokolade wird nachgesagt eine stimmungsaufhellende Wirkung zu haben. Aber stimmt das wirklich?

Das Essen von Schokolade führt zu einer Steigerung von Serotonin im Gehirn. Serotonin ist ein Glückshormon, das eine wichtige Rolle in unserem Gefühlshaushalt spielt. Ein Serotoninmangel macht sich nämlich in Form einer Depression bemerkbar. Die Menge, die ausgeschüttet wird, ist allerdings viel zu gering um eine wirklich fühlbare Wirkung zu erzielen.

Einer neueren These zufolge wird beim Anblick von Schokolade die opium-ähnliche Substanz Enkephalin freigesetzt. Diese erweckt den Drang, die Schokolade sofort zu essen. Der Versuch wurde allerdings nie an Menschen, sondern nur an Ratten durchgeführt.

Im wohl wichtigsten Bestandteil der Schokolade, dem Kakao ist Phenethylamin enthalten. Dieser Stoff hat, ebenso wie Koffein, eine aufputschende Wirkung.

Der wahrscheinlichste Grund für das Glücksgefühl, was die meisten beim Verzehr von Schokolade verspüren, liegt aber wohl weniger bei den Inhaltsstoffen, als vielmehr dabei, dass bei dem Genuss von Schokolade Erinnerungen wachgerufen werden.

Letztendlich ist es aber wahrscheinlich das Gesamtpaket, was den Menschen glücklich macht.