Die rechte Hand der Schüler

Religionsunterricht

Am Religionsunterricht muss niemand teilnehmen. Sogar im Grundgesetz steht geschrieben, dass „Unverletzlichkeit der Freiheit des Glaubens, des Gewissens und der religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses“ (Artikel 4, Absatz 1 & 2) gewährleistet ist. Das schließt auch den Religionsunterricht ein.

Das Problem ist nur, dass die Erziehungsberechtigten bestimmen können und müssen, an welchem Religionsunterricht der Schüler teilnehmen muss. Diese Regelung gilt bloß bis man 14 Jahre alt ist.

Es muss auch ein entsprechender Religionsunterricht angeboten werden, wenn eine größere Gruppe an Schülern dieser Gruppe zugehörig sind. Wer definiert, was eine größere Gruppe ist, ist mir aber auch nicht bekannt.

 

Darf ich mich über meinen Lehrer beschweren und wie geht das?

Ja, man kann sich als Schüler über Lehrer beschweren. Eine Möglichkeit dafür ist der „Formlose Rechtsbefehl“, der ohne jegliche Form per Email, Brief, Telefon etc. an den Schulleiter, die Schulaufsichtsbehörde oder an das Kultusministerium weitergetragen werden kann. Man hat auch das Recht jederzeit anzufragen, wie oder ob über die Beschwerde entschieden wurde. Jedoch muss kein Grund für die Entscheidung gegeben werden. Wenn die Entscheidung positiv ausfällt, muss die betroffene Schule den Beschwerdegrund beseitigen.

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