Sind wir verrückt ? Nein sind wir nicht!

Selbstgespräche führen viele, eigentlich hat jeder schon mal eins geführt. Aber das Schlimme ist, wenn man Selbstgespräche führt und jemand anderes darauf reagiert. Und, ich spreche aus Erfahrung, Selbstgespräche sind ja an sich schon etwas Schönes, aber sie können auch krankhaft werden.

Schon im zarten Alter von drei Jahren fangen Kinder an mit sich selbst zu reden. Es ist bewiesen, dass Gespräche mit sich selbst bei der Konzentration und beim Lernen helfen. Manchmal können sie aber auch Anzeichen für eine psychische Störung sein. Meistens geht es in Selbstgesprächen darum, dass wir unsere Gedanken laut aussprechen, aber bei vielen bleibt es nicht dabei. Stattdessen sprechen wir mit uns selbst über alle Dinge, die wir zum Beispiel noch schnell erledigen müssen. Ein typisches Selbstgespräch. Diese Selbstgespräche sind für Außenstehende befremdlich, dabei sind sie aus psychologischer Sicht ganz normal. Sie können wirklich hilfreich sein. Manche Menschen können sich besser merken, wenn sie vor sich hinreden. Es ist auf jeden Fall ein anderer Merkeffekt, als wenn es sich alles nur in Gedanken abspielt. Man kann in Selbstgesprächen: Gedanken und Gefühle ordnen, ein Mittel zur Motivation und bzw. oder eine Hilfe beim Rätsellösen sein. Sie können aber auch ein Symptom für eine Krankheit z.B.  Depressionen oder Demenz sein.

Noch so als Ergänzung… Es gibt auch viele Sprüche über Selbstgespräche im Internet.

Zum  Beispiel: „Natürlich führe ich manchmal Selbstgespräche, hin und wieder brauche ich halt einen gescheiten Gesprächspartner.“

 

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